Sommerakademie der BASF 2011


Die Teilnehmer

Im Sommer 2011 erhielt ich das einmalige Angebot meiner Schule an der Deutschen Schülerakademie teilzunehmen. Innerhalb des Bewerbungsverfahrens entschied ich mich für die Naturwissenschaftliche Sommerakademie der BASF in Ludwigshafen vom 25.07.-05.08.2011. 20 Schülerinnen und Schüler aus dem Bundesgebiet erhielten die Chance, das Unternehmen kennenzulernen sowie einen Blick hinter die Kulissen eines Großunternehmens zu werfen.

Bereits auf der Hinreise trafen sich einzelne Gruppen, und nach einer Begrüßung durch die Betreuerinnen Frau Dres. Glück-Walther und Egen im Besucherzentrum der BASF wurde die anschließende Werksrundfahrt genutzt, die Kontakte untereinander zu vertiefen. Im Anschluss daran bezogen wir unsere Zimmer im Hotel und aßen dort gemeinsam zu Abend. Nach sehr langen Gesprächen in gemütlicher Runde endete der Abend sehr spät.

Der zweite Tag stand unter dem Thema „Kennenlernen“. Neben Rhetorik- oder Präsentationstraining wurde uns die Forschung und Geschichte der BASF nähergebracht. Am Abend stand zur Teambildung gemeinsames Kochen in einem italienischen Restaurant auf dem Programm. Unter viel Gelächter und dank nimmer müdem Einsatz des Koches („Mehr Öl, mehr Salz, mit Liebe!“) „kochten“ wir ein doch recht schmackhaftes Menü. Spät erreichten wir wieder unser Hotel und dort ließen wir den Abend noch gemeinsam ausklingen.

In den nächsten Tagen stellte die BASF viele ihrer aktuellen Forschungen vor. Vorträge, Diskussionen und Experimente wechselten sich ab. Thematisch spannte sich der Bogen von Kunststoffen über Pflanzenforschung, Nanotechnologie, Nachhaltigkeitsforschung bis hin zu Energie- und Umwelteffizienz. Einblicke in das Wirtschaftsunternehmen BASF waren ebenfalls möglich, denn uns wurde die „BASF Future Business GmbH“ vorgestellt. Abgerundet wurden die Veranstaltungen durch Besuche des Agrarzentrums Limburgerhof, des ISIS (Institut de Science et d’Ingénierie Supramoléculaires) in Strasbourg als Beispiel für Research on Campus so wie einer Produktionsanlage vor Ort (Poly-THF-Anlage oder Citral-Fabrik). Am Abend besuchten wir verschiedene umliegende Restaurants, um die Abende dann im Hotel zu beschließen.

Am Wochenende erhielten wir die Gelegenheit, die Städte Heidelberg und Speyer kennenzulernen. Aufgrund des schlechten Wetters musste das Programm kurzfristig umgestellt werden, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Insgesamt war es ein breit gefächertes Angebot rund um die BASF. Die Möglichkeit, mit Forschern in Strasbourg, Limburgerhof oder Ludwigshafen in Kontakt zu kommen eröffnete mir neue Perspektiven hinsichtlich meiner Berufswahl. Am Abschlussabend, der komplett von uns gestaltet wurde, stellten wir fest, dass die Zeit viel zu schnell vergangen war, und wir haben uns schon für das Nachtreffen in eineinhalb Jahren verabredet.

Ganz herzlich möchte ich mich beim Oberstufenkoordinator Herrn Sroka dafür bedanken, das er mich für diese Akademie vorgeschlagen hat. Allen Schülerinnen und Schülern, die die Möglichkeit erhalten, an einer Akademie teilzunehmen, kann ich nur empfehlen, diese Chance zu ergreifen. Es war eine nicht alltägliche Erfahrung.
 

Impressionen

Agrarzentrum Limburger Hof

Beim Vortrag

Im TeensLab

Rhetorik-Training

   

Text: Jonas Kuckling, Jgst. 13 (S12)

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