30.09.2013

Elternabend zur Sucht- und Drogenproblematik 

Referent der Kreispolizei informiert über 60 Eltern

Auf große Resonanz bei Eltern der JGS 6-9 stieß ein höchst informativer Vortrag zur Suchtprävention, zu dem bereits am Schuljahresbeginn in allen Klassenpflegschaften schriftlich eingeladen worden war. Diese Kooperation zwischen Polizei und den Beratungslehrern für Suchtprävention (Herr Austermann, Frau Schirmer) findet schon seit vielen Jahren am Gymnasium Schloß Neuhaus statt. Auch in diesem Jahr verstand es Herr Polizeihauptkommissar Peter Gall, sein aufmerksames Publikum zwei Stunden lang über wesentliche Aspekte von Jugendschutz und Suchtgefahren zu informieren.
Besonders anschaulich wurde der Vortrag durch mitgebrachte Objekte, die von Hand zu Hand gingen und den Eltern zeigten, wie Inhalationsgeräte oder Wasserpfeifen aus einfachen Haushaltsartikeln entstanden sind. Weitere Anschauungsstücke waren zum Beispiel Hanfprodukte, gepresstes Heroin und Drogenbesteck. Neben Hinweisen auf grundsätzliche gesetzliche Aspekte des Jugendschutzes (Kauf von Alkohol, Aufenthalt in Gaststätten und bei Tanzveranstaltungen, Rauschgiftkonsum in Holland…) legte der Referent besonderen Wert auf die Sensibilisierung der Eltern für Warnzeichen wie plötzlichen Leistungsabfall, Aufgabe von Hobbies und Lösung von bisherigen Freundeskreisen.
Das ernste Thema fand willkommene Auflockerung in Cartoons wie diesem:
Sozialarbeiter: „Häufiger Drogenkonsum führt zu emotionaler Abstumpfung und Gleichgültigkeit.“
Jugendliche: „Na und?“ „Ist mir doch egal.“ „Wen kümmert’s?“
 

Polizeihauptkommissar Peter Gall beim Vortrag am GSN


Text & Fotos: Stefan Baltasar


zurück